Film Kein Land für Niemand

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Vortrag eines Befroffenen über seine Flucht

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Kundgebung : Wir kochen vor Wut

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Kundgebung : Wir kochen vor Wut

Ein breites Bündnis ruft am 26.September 2025 ab 16:30 Uhr zu einer Kundgebung auf der Hamelner Hochzeitshausterrasse auf: „Wir kochen vor Wut!“


Für eine humane Flüchtlingspolitik: Menschen fliehen nicht ohne Grund. Die Gründe sind vielfältig und individuell. Es besteht die humanitäre und moralische Pflicht, Menschen aufzunehmen, dieSchutz suchen.


Für eine Fortsetzung der Seenotrettung: Solange keine sicheren Einreisemöglichkeiten für flüchtende Menschen nach Europa existieren, ist die Seenotrettung im Mittelmeer und angrenzenden Wasserwegen fortzusetzen. Man lässt Menschen, die eine sichere Zuflucht suchen nicht ertrinken!


Seenotrettung ist kein Verbrechen!


Für eine nachhaltige Klimapolitik: Waldbrände und Überschwemmungen sind bereits zu erkennende


Auswirkungen des menschenbedingten Klimawandels. Eine Rückkehr in das fossile Zeitalter
bedeutet, dass unser Lebensraum Erde unbewohnbar wird, und das nicht erst in einer weit
entfernten Zukunft!
Für eine vielfältige Gesellschaft: Wir dulden keinen Kulturkampf gegen Menschen aus der queeren


Community. Unsere Gesellschaft lebt von Diversität, auch in der geschlechtlichen Identität und
sexuellen Orientierung. Wir brauchen keine Vorschriften wer wen zu lieben hat!
Nach Redebeiträgen der Seebrücke Hameln, der „for future“- Bewegung, des Queeren Netzwerk


Weserbergland, (Amnesty International) und Pastor Christof Vetter gibt es die Gelegenheit zum
Austausch bei einer Suppe, passend zum Thema der Kundgebung.

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Seebrücke Hameln wechselt den Blog-Anbieter

Da „blackblogs“ demnächst offline geht, wechseln wir zu „noblogs“. Unsere neue Adresse lautet daher:

seebrueckehameln.noblogs.org

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Seebrücke Hameln informiert am Weltflüchtlingstag

Die Seebrücke Hameln hat am 20.Juni 2025, dem internationalen Tag der Flüchtlinge, auf die lebensbedrohlichen Fluchtbedingungen und die menschenunwürdige Migrationspolitik der BRD und EU aufmerksam gemacht.
Im Grundgesetz der BRD steht in Artikel 16a Absatz 1 „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“
Dieser Artikel entstand aus dem Willen, der historischen und humanitären Verpflichtung zur Aufnahme von geflüchteten Menschen Rechnung zu tragen.
Trotz dieses im Grundgesetz zugesicherten Rechts auf Schutz, gibt es für geflüchtete Menschen kaum die Möglichkeit legal nach Deutschland einzureisen und hier einen Asylantrag zu stellen.
Zudem ist die Bundesrepublik in letzter Zeit zu der rechtlich mehr als fragwürdigen Praxis übergegangen, Menschen direkt ohne Prüfung ihres Asylanspruches an den Grenzen abzuwehren.
Da es kaum Möglichkeiten gibt auf sicherem Weg nach Europa einzureisen, sind die schutzbedürftigen Menschen darauf angewiesen lebensgefährliche Wege, wie den über das Mittel- meer zu nehmen. Hier starben im letzten Jahr über 2000 Menschen und das nur, weil Europa es so will. Es könnte ja andere Wege geben, wenn diese nicht blockiert würden, oder zum Teil sogar pushbacks durchgefürt würden.
Auch bezahlt die EU sogenannte Drittstaaten um geflüchtete Menschen, oft unter groben Menschenrechtsverletzungen, fern zu halten. So werden z.B. immer wieder Menschen ohne Trink-wasser und Schutz in der Wüste ausgesetzt.

Auch die Tatsache, dass immer mehr oft offiziel gesuchte Fachkräfte abgeschoben werden, zeigt wie mit dem Leben von Menschen durch rechte Populisten Stimmung gemacht wir. Selbst in der kapitalistischen Logik Deutschlands, in der Menschen als Humankapital gesehen, ergibt diese Praxis einfach keinen Sinn.

Obwohl sich die Zahl der geflüchteten Menschen seid 2012 fast verdreichfacht hat auf inzwischen 123,2 Millionen Menschen, beantragen in Deutschland immer weniger Flüchtlinge Asyl : 2024 waren es noch 251.000. Die meisten Vertriebenen sind Binnenflüchtlinge.

Die größten Gruppen fliehen aus der Demokratischen Republik Kongo, Haiti, Libanon, Myanmar, Sudan und der Ukraine.

Treffen der Seebrücke Hameln: an jedem 2. Dienstag um 20:15 Uhr im freiRAUM ,
Walkemühle 1a in Hameln

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Offener Brief der Seebrücke Hameln

Liebe Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien,

das Thema Migration und Flucht ist eine zentrale Herausforderung, bei der wir leider feststellen müssen, dass die bisherige Politik oft nicht den humanitären Ansprüchen gerecht wird und viel zu sehr auf Abschottung und Abschiebung setzt.

Besonders besorgniserregend sind die Asylrechtsverschärfungen, die in den letzten Jahren umgesetzt wurden. Diese Maßnahmen führen zu einer weiteren Verschlechterung der Situation für Schutzsuchende: Sie erschweren den Zugang zum Asylverfahren, kürzen Rechtsmittelmöglichkeiten und setzen auf schnellere Abschiebungen, oft auch in unsichere Herkunftsländer. Solche Verschärfungen sind nicht nur menschenrechtswidrig, sondern auch kontraproduktiv, weil sie Fluchtursachen ignorieren und das Leid der Betroffenen vergrößern.

Der vorgelegte Koalitionsvertrag setzt diesen Kurs leider aus unserer Sicht fort. Statt einer echten humanitären Flüchtlingspolitik sehen wir weiterhin eine Tendenz zur Verschärfung der Abschiebepraxis, zur Begrenzung von Schutzangeboten und zur Abschottung Europas. Statt eine offene und solidarische Gesellschaft zu fördern, werden immer wieder restriktive Maßnahmen verschärft, die Menschen in Unsicherheit und Armut stürzen. Das ist nicht nur moralisch fragwürdig, sondern auch eine politische Fehleinschätzung, da es die gesellschaftliche Spaltung vertieft und die Integration erschwert.

Wir fordern die politischen Parteien auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört eine deutlich bessere Aufnahmepolitik, die Geflüchteten Schutz und Perspektiven bietet, anstatt sie in Unsicherheit und Armut zu lassen. Es ist unerlässlich, Fluchtursachen aktiv zu bekämpfen, etwa durch eine gerechtere Handelspolitik, Entwicklungszusammenarbeit und die Bekämpfung von Krieg und Armut in den Herkunftsländern.

Darüber hinaus sehen wir die aktuelle Praxis der Abschiebungen und restriktiven Asylgesetze kritisch. Diese Maßnahmen sind oft menschenrechtswidrig und führen zu weiteren Traumatisierungen der Betroffenen. Stattdessen brauchen wir eine offene, solidarische Gesellschaft, die Menschen in Not aufnimmt und ihnen eine Chance auf ein neues Leben gibt.

Die Seebrücke steht für eine offene, solidarische Gesellschaft, in der Menschen in Not Schutz und Unterstützung finden. Wir bitten Sie dringend, Ihre Politik entsprechend zu korrigieren und sich für eine humane, gerechte und nachhaltige Flüchtlingspolitik einzusetzen – im Sinne der Menschen, die auf der Flucht sind, und im Interesse einer Gesellschaft, die Menschlichkeit ernst nimmt.

 Mit kritischen, aber hoffnungsvollen Grüßen 

Ihre Seebrücke Hameln

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Gedenken an die Todesopfer der europäischen Asylpolitik im Mittelmeer

Alleine bis zum 26.1.2025 sind in diesem Jahr 87 Menschen (die vor Verfolgung und Krieg geflohen sind) im Mittelmeer ertrunken, weil die die Staaten der EU ihnen eine sichere Einreise verwehrten.

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